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5 Dos and Don’ts in der Pferdefotografie

In diesem Gastbeitrag beschreibt die liebe Mona Kossenjans, wie die besten Pferdefotos gelingen! Mona Kossenjans ist professionelle Tierfotografin und hat ihre besten Tipps in diesem Blogbeitrag für dich zusammengefasst!

Du darfst gespannt sein und dich bereit machen, die hilfreichen Tipps umzusetzen!

Du hast dich manchmal schon gefragt, warum dein Pferd auf deinem Handy irgendwie merkwürdig und verzerrt aussieht?

Du fragst dich, weshalb du auf einer großen Wiese bist, wie andere Fotografen, und dein Bild trotzdem irgendwie nicht gelungen ist?

Ich habe dir 5 Dos und Don´ts zusammengestellt, die dir bei deinen Pferdebildern helfen werden.

1. Der richtige Abstand zum Pferd

Jedes Objektiv hat seinen eigenen „Wohlfühlabstand“ zum Objekt. Du kannst diesen ganz spektakulär berechnen und dich akribisch daran halten oder du probierst es eben aus. Wenn du zum Beispiel mit einem 70-200mm-Objektiv in einem Studio fotografieren möchtest, bekommt das Objekt eine ganz merkwürdige Form. Es wirkt verzerrt, obwohl du vielleicht der Meinung bist, du hättest das Motiv ganz aufgenommen. Nicht umsonst gibt es spezielle „Portraitlinsen“ oder Linsen für Landschaftsaufnahmen.

Wenn du mit dem Handy fotografierst, achte darauf, dass du nah genug dran stehst. Nichts sieht unschöner aus, als ein Handybild, was hinterher noch reingezoomt wurde. Pauschal kann man aber sagen: Der Abstand, den dein Zügel hergibt, ist fast immer zu kurz. Falls du gerade allein unterwegs bist, schnalle eine Seite des Zügels aus dem Gebiss aus, sodass du weiter vom Pferd entfernt bist.

2. Perspektive

Der meist gemachte Fehler ist die Perspektive. Das, was du morgens vor dem Spiegel mit einem Selfie Bild von oben oder unter machst, funktioniert so mit dem Pferd nicht. Und auch bei deinem Selfie rate ich davon ab, die Perspektive zu sehr zu verändern.

Wenn du ein besonders kleines Pferd hast, fotografiere es von unten. Wenn es groß ist, stelle dich auf einen Hocker.

Aber auch hier gilt: Keine Übertreibungen, sonst entstehen die „long faces“, die es zu Hauf in den Sozialen Medien zu sehen gibt.

3. Umgebung

Du brauchst nicht immer die Megalocation. Es reicht ein Weg, eine Wiese oder ein Gebüsch.

Aber: Achte darauf, dass dein Pferd einen „Rahmen“ hat. Nichts ist langweiliger als eine große, grüne Wiese. Nutze Äste, die von Bäumen hängen, Wege, die einen Knick machen oder kleine Gassen. Nutze all das, was interessant aussieht und sei für das Besondere aufmerksam.

4. Farben

Manche Bilder „catchen“ einen richtig und man weiß manchmal gar nicht so genau weshalb. Oftmals sind es die Farben, die zum Träumen, Verweilen oder zum Staunen anregen.

Hier gibt es keine klaren Regeln, aber ein Blick auf den Farbkreis hilft: Wenn du dein Bild besonders effektvoll gestalten möchtest, nutze Komplementärfarben. Das sind die Farben, die im Farbkreis gegenüber liegen. Gelb und Lila wäre ein Beispiel. Auch ein „Ton in Ton“ hat seinen Reiz.

Hier liegt es an dir, welche Stimmung du erzeugen möchtest. Ein Farbakzent macht so manches Bild zum Hingucker.

5. Helfer

Du willst großartige Bilder von deinem Pferd machen und hast deine Freundin gefragt, ob sie helfen kann? Das ist super! So kann einer das Pferd halten und der andere macht die Fotos. Aber sehr hilfreich ist es, wenn du eine weitere Person dabei hast. Oftmals reicht es aus, wenn diese auf und ab geht oder wenn sie Geräusche macht. So ist die Aufmerksamkeit des Pferdes immer genau dort, wo sie sein soll.

Und nun wünschen wir euch viel Erfolg beim Umsetzen der Pferdefotografie Tipps!

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Vielen Dank für deinen Beitrag, liebe Mona Kossenjans!

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